So gelingt Ihnen die eigene Paprikazucht

Paprika eigens aus Saatgut zu ziehen kann ein wenig kniffelig sein. Mit den richtigen Tricks und Anleitungen wird allerdings zum Kinderspiel!

Das benötigen Sie zum ziehen Ihrer Paprika

  • Saatgut
  • Folie
  • kleine Becher / Blumentöpfe
  • Anzuchterde
  • Bambusstäbe
  • Dünger
  • Aussaaterde

Das richtige Saatgut

Zum züchten einer Paprikapflanze kann man Samen aus herkömmlichen Paprika verwenden. Achten Sie bei der Auswahl nur darauf, dass Sie die Kerne aus vollkommen ausgereiften Pflanzen entnehmen, das heißt aus den wunderbar roten Schoten. Die optimale Zeit zum züchten der Paprika ist in der Regel zwischen Ende Januar und Mitte März. Wollen Sie mit dem züchten bis zum richtigen Zeitpunkt warten, sollten Sie die Samen trocknen und an einem dunklen und trocknen Ort aufbewahren bis Sie zum Einsatz kommen.

Der richtige Platz für die Paprikazucht

Ist der richtige Zeitpunkt gekommen, lohnt es sich zuerst nach einem guten Plätzchen zu suchen. Die kleinen Paprikapflanzen brauchen viel Wärme und direktes Sonnelicht, ein Platz auf der Fensterbank bietet sich hier wunderbar an. Sollten Sie keinen ausreichend lichtgefluteten Ort finden, können Sie auch eine Pflanzenlampe zum Einsatz bringen, die das Sonnenlicht im Notfall durch LED-Licht ersetzen kann.

Vom Samen zum Keimling

Bevor es ans Pflanzen geht, sollten Sie die getrockneten Samen zunächst Wässern. Legen Sie sie einfach für 12 Stunden in lauwarmes Wasser. Dabei sollten Sie darauf achten, dass die Samen an einem dunklen Ort stehen und nicht zu lange im Wasser bleiben, da Sie sonst zu schimmeln beginnen.

Sind die Samen ausreichend gewässert, kann es auch schon direkt in den Topf gehen. Füllen Sie dazu Ihre Töpfe oder Becher mit der Anzuchterde und lassen Sie etwa 2 cm Abstand zum oberen Rand. Gießen Sie die Erde ein wenig und legen Sie nun die Samen mittig in die Töpfe. Achten Sie darauf, dass jeder Samen einen eigenen Topf hat. Bedecken Sie die Samen mit etwa 1,5 cm Anzuchterde und drücken Sie sie leicht mit dem Finger fest.

Stellen Sie die Töpfe mitsamt Samen nun an den sonnigen Ort Ihrer Wahl und decken sie mit Folie ab. So schaffen Sie ein feucht-warmes Klima für die kleinen Keimlinge. Um Schimmel zu vermeiden, empfiehlt es sich die Folie alle zwei Tage zu lüften. Statt der Folie können Sie auch ein Mini-Gewächshaus nehmen.

Nun heißt es: Geduld, Geduld, Geduld.

Die Keimlinge

Nach etwa 3 Wochen kommen die ersten Keimlinge der Paprikapflanze aus der Erde. Zu diesem Zeitpunkt ist ein feucht-warmes Klima immer noch von großer Bedeutung für die Pflanzen. Lüften Sie die Töpfe dennoch weiterhin alle 2 bis 3 Tage für eine halbe Stunde.

Etwa 4 Wochen nach dem Keimen sollten die kleinen Pflänzchen in einen größeren Topf umgesiedelt werden. Füllen Sie dazu einen größeren Topf zu zwei Dritteln mit frischer Erde und setzen Sie die Pflanzen samt alter Erde behutsam in den neuen Topf. Nun wird der restliche Topf mit Erde aufgefüllt und gewässert. Jetzt ist weiterhin ein sonniger, windgeschützter Platz von Nöten. Wenn die Temperaturen es zulassen, können die Pflanzen aber zu diesem Zeitpunkt schon ins Freie gesetzt werden.

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